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Break-even-Rechner

Finden Sie heraus, wie viele Einheiten Sie verkaufen müssen, um alle Ihre Kosten zu decken. Analysieren Sie Ihren Deckungsbeitrag und treffen Sie fundierte Preisentscheidungen.

Ihre Gewinnschwelle berechnen

Miete, Gehälter, Versicherungen, Software: Kosten, die sich mit der Menge nicht ändern.
Die variablen Kosten müssen unter dem Verkaufspreis liegen.
BEP in Einheiten
Einheiten / Monat
BEP im Umsatz
€ / Monat Mindestumsatz
Deckungsbeitrag
% des Verkaufspreises
DB pro Einheit
Deckungsbeitrag pro Einheit
Sensitivitätsanalyse
Wenn Sie den Preis um 10 % erhöhen:
Wenn Sie die Fixkosten um 10 % senken:

Was ist die Gewinnschwelle?

Die Gewinnschwelle (Break-even-Punkt) ist das Absatzvolumen, ab dem das Unternehmen Gewinn macht. Darunter erzeugt jede verkaufte Einheit einen operativen Verlust; darüber trägt jede zusätzliche Einheit zum Gewinn bei.

Sie ist eine der wichtigsten Kennzahlen für jedes KMU, besonders in der Gründungs- oder Wachstumsphase, wenn Sie wissen müssen, welcher Mindestumsatz das Geschäft tragfähig macht.

BEP in EinheitenFixkosten ÷ (VP − VK)

VP = Verkaufspreis · VK = variable Kosten pro Einheit
BEP im UmsatzFixkosten ÷ Deckungsbeitrag in %

DB% = (VP − VK) ÷ VP × 100

Die Differenz zwischen Verkaufspreis und variablen Kosten (VP − VK) heißt Deckungsbeitrag pro Einheit: der Betrag, den jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten „beiträgt“. Erst wenn alle Fixkosten gedeckt sind, macht das Geschäft Gewinn.

Der Unterschied zwischen fixen und variablen Kosten

Diese Unterscheidung ist entscheidend, um die Gewinnschwelle richtig zu berechnen. Ein häufiger Fehler ist, variable Kosten zu den Fixkosten zu zählen. Das verzerrt das Ergebnis und kann zu falschen Preisentscheidungen führen.

ArtTypische BeispieleÄndern sie sich mit dem Umsatz?
FixkostenMiete, Grundgehälter, Versicherungen, Softwarelizenzen, Buchhaltung, AbschreibungenNein
Variable KostenRohstoffe, Verpackung, Verkaufsprovisionen, Versand pro BestellungJa, proportional zur Menge
Semivariable KostenStrom, Telekommunikation, flexible ArbeitskräfteTeilweise

Praxistipp: Schätzen Sie bei semivariablen Kosten den fixen Anteil (garantierte Mindestkosten) und rechnen Sie ihn zu den Fixkosten. Den variablen Anteil können Sie den variablen Kosten pro Einheit zuordnen.

Der Deckungsbeitrag erklärt

Der Deckungsbeitrag (DB%) ist eine der aussagekräftigsten Kennzahlen für Preis- und Wachstumsentscheidungen. Er zeigt, wie viel Prozent jedes Umsatz-Euros übrig bleibt, um die Fixkosten zu decken und Gewinn zu erzielen.

Beispiel: Liegt Ihr Verkaufspreis bei 100 € und die variablen Kosten bei 40 €, beträgt der DB pro Einheit 60 € und der DB% 60 %. Von je 100 € Umsatz bleiben also 60 € im Unternehmen, und nur 40 € „fließen ab“, um die Produktion zu decken.

Ein hoher DB% bedeutet, dass jeder zusätzliche Verkauf einen überproportionalen Einfluss auf den Gewinn hat. Geschäfte mit einem DB% über 60 % (Software, Dienstleistungen, Premiumprodukte) skalieren viel effizienter als solche mit einem DB% unter 30 % (Massenhandel, Distribution).

3 Wege, Ihre Gewinnschwelle zu senken

Häufige Fragen

Was ist die Gewinnschwelle?
Die Gewinnschwelle ist das Absatzvolumen, ab dem das Unternehmen keinen Verlust mehr macht. Formel: BEP (Einheiten) = Fixkosten ÷ (Verkaufspreis − variable Kosten pro Einheit). Oberhalb der Gewinnschwelle erzeugt jede zusätzliche Einheit Gewinn.
Was ist der Unterschied zwischen fixen und variablen Kosten?
Fixkosten ändern sich nicht mit der Produktionsmenge: Miete, Grundgehälter, Versicherungen. Variable Kosten folgen der Produktion: Rohstoffe, Verkaufsprovisionen, Verpackungskosten. Die Break-even-Analyse zeigt, wie der Deckungsbeitrag (VP − VK) die Fixkosten auffängt.
Wie senkt man die Gewinnschwelle?
Es gibt drei Wege: den Verkaufspreis erhöhen (wenn der Markt es zulässt), die variablen Kosten senken (Lieferanten optimieren) oder die Fixkosten senken (Miete neu verhandeln, Strukturen verschlanken). Factoring kann Liquidität freisetzen, die Sie in operative Effizienz investieren können.

Erreichen Sie die Gewinnschwelle schneller

Mit Factoring erhalten Sie den Wert Ihrer Rechnungen 1 bis 2 Werktage, nachdem der Finanzierer zugestimmt hat, statt 60 bis 90 Tage zu warten. Mehr verfügbare Liquidität bedeutet weniger Druck, die Gewinnschwelle zu erreichen.